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Essays 2

George Orwell

Ungekürzt 9783988525895
36 Minuten
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Vom Herausgeber

Geboren in der ehemaligen britischen Kolonie Indien verlief das Leben von George Orwell alles andere als geradlinig. Er besuchte Schulen in Indien und England, beherrschte mindestens zwei gebräuchliche Sprachen Indiens, arbeitete in diversen Gelegenheitsjobs, trieb sich als Landstreicher in England herum, studierte unter Aldous Huxley, verdiente sich als Polizist in Indien, nahm am spanischen Bürgerkrieg als Freiwilliger auf Seite der Republikaner teil und arbeitete Seite an Seite mit Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Als junger Mann stand er zwar kommunistischen Ideen offen gegenüber und in seinen frühen Texten finden sich auch antisemitische Vorurteile, doch mit der Zeit und in reiferen Jahren distanzierte sich Orwell öffentlich und in seinen schriftstellerischen Werken ohne Wenn und Aber von seinen jugendlichen Dummheiten. Womöglich durch die brutale Fremdherrschaft des Empires über Indien und durch Stalins organisierten Staatsterror und Massenmord angewidert entwickelte er sich zu einem überzeugten sozialistischen Demokraten, der alle Machtorgane von möglichst vielen Menschen organisiert und Machtumsetzung immer auf möglichst vielen Schultern verteilt sehen wollte. Einen großen Teil seiner prosaischen Werke bilden seine Essays ab, hier Teil 2. 'Erinnerungen an eine Buchhandlung' zeichnet einen Publikumsquerschnitt Bücher affiner Personen, der sich so facettenreich wie ein bunter Regenbogen am Himmel gestaltet und wirft auch ein besonderes Augenmaß auf die diversen Macken unterschiedlicher Buch-Liebhaber. 'Einen Elefanten erschießen' erzählt aus Orwell`s Zeit als Hilfspolizist in Indien, während welcher er eines Tages den Auftrag bekommt, einen scheinbar durchgeknallten Elefanten, der plündernd und mordend eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, zu bändigen – leichter gesagt als getan, vor allem, wenn einem ein zweitausend Kopf starker Mob im Nacken sitzt.
Vom Herausgeber
Geboren in der ehemaligen britischen Kolonie Indien verlief das Leben von George Orwell alles andere als geradlinig. Er besuchte Schulen in Indien und England, beherrschte mindestens zwei gebräuchliche Sprachen Indiens, arbeitete in diversen Gelegenheitsjobs, trieb sich als Landstreicher in England herum, studierte unter Aldous Huxley, verdiente sich als Polizist in Indien, nahm am spanischen Bürgerkrieg als Freiwilliger auf Seite der Republikaner teil und arbeitete Seite an Seite mit Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Als junger Mann stand er zwar kommunistischen Ideen offen gegenüber und in seinen frühen Texten finden sich auch antisemitische Vorurteile, doch mit der Zeit und in reiferen Jahren distanzierte sich Orwell öffentlich und in seinen schriftstellerischen Werken ohne Wenn und Aber von seinen jugendlichen Dummheiten. Womöglich durch die brutale Fremdherrschaft des Empires über Indien und durch Stalins organisierten Staatsterror und Massenmord angewidert entwickelte er sich zu einem überzeugten sozialistischen Demokraten, der alle Machtorgane von möglichst vielen Menschen organisiert und Machtumsetzung immer auf möglichst vielen Schultern verteilt sehen wollte. Einen großen Teil seiner prosaischen Werke bilden seine Essays ab, hier Teil 2. 'Erinnerungen an eine Buchhandlung' zeichnet einen Publikumsquerschnitt Bücher affiner Personen, der sich so facettenreich wie ein bunter Regenbogen am Himmel gestaltet und wirft auch ein besonderes Augenmaß auf die diversen Macken unterschiedlicher Buch-Liebhaber. 'Einen Elefanten erschießen' erzählt aus Orwell`s Zeit als Hilfspolizist in Indien, während welcher er eines Tages den Auftrag bekommt, einen scheinbar durchgeknallten Elefanten, der plündernd und mordend eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, zu bändigen – leichter gesagt als getan, vor allem, wenn einem ein zweitausend Kopf starker Mob im Nacken sitzt.
Veröffentlichungsdatum
16.01.26

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