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SWR Edition

Klawitter

Georg Kaiser

Onverkort 9783956155321
1 uur 5 minuten
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Van de uitgever

Das große Drama über die dunkelste Epoche der deutschen Geschichte ist bis heute noch nicht geschrieben worden. Aber es gibt schon eine ganze Reihe dramatischer Zeugnisse, in denen das furchtbare Geschehen dieser zwölf Jahre erschütternd dargestellt wurde. Zu diesen Zeugnissen gehört vor allem Georg Kaisers nachgelassenes Schauspiel 'Klawitter'. - Das Hörspiel ist eine Satire auf die nationalsozialistische Kulturpolitik - und die Tragödie all derer, die unter dieser Politik gelitten haben. Kaiser hat sich darin sein eigenes Schicksal von der Seele geschrieben - das Schicksal des verfemten und ausgestoßenen Dichters. Ernst Hoff, der Held des Stücks, ist wie Kaiser Dramatiker und wie Kaiser wird auch er von den herrschenden Machthabern verfolgt. Aber er kann sich nicht wie sein Schöpfer ins Exil flüchten. Er muss den bitteren Weg des Verrats, der Treulosigkeit und der Verhöhnung zu Ende gehen. Als ein Geschlagener verlässt er den Schauplatz, und seine mitleidlose Umwelt hat am Schluss nur noch die unendlich banalen Worte für ihn übrig: 'So einer braucht doch keinen Hut mehr.' Bearbeitung: Hans Gottschalk, Regie: Oskar Nitschke.
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Das große Drama über die dunkelste Epoche der deutschen Geschichte ist bis heute noch nicht geschrieben worden. Aber es gibt schon eine ganze Reihe dramatischer Zeugnisse, in denen das furchtbare Geschehen dieser zwölf Jahre erschütternd dargestellt wurde. Zu diesen Zeugnissen gehört vor allem Georg Kaisers nachgelassenes Schauspiel 'Klawitter'. - Das Hörspiel ist eine Satire auf die nationalsozialistische Kulturpolitik - und die Tragödie all derer, die unter dieser Politik gelitten haben. Kaiser hat sich darin sein eigenes Schicksal von der Seele geschrieben - das Schicksal des verfemten und ausgestoßenen Dichters. Ernst Hoff, der Held des Stücks, ist wie Kaiser Dramatiker und wie Kaiser wird auch er von den herrschenden Machthabern verfolgt. Aber er kann sich nicht wie sein Schöpfer ins Exil flüchten. Er muss den bitteren Weg des Verrats, der Treulosigkeit und der Verhöhnung zu Ende gehen. Als ein Geschlagener verlässt er den Schauplatz, und seine mitleidlose Umwelt hat am Schluss nur noch die unendlich banalen Worte für ihn übrig: 'So einer braucht doch keinen Hut mehr.' Bearbeitung: Hans Gottschalk, Regie: Oskar Nitschke.
Publicatiedatum
27-09-2016

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